Bericht zum Neujahrsempfang 2011 der ZaboSPD

Bericht von Astrid Löffler zum Neujahrsempfang der ZaboSPD aus den Nürnberger Nachrichten vom 02. Februar 2011

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    Gewohnte Gesichter bei der ZaboSPD

16. Februar 2009 - Vorstand bei Jahreshauptversammlung bestätigt

Gewohnte Gesichter bei der ZaboSPD: Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurde Ulrich Blaschke einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Bestätigt wurden auch Bürgermeister Horst Förther und Frank Meister als stellvertretende Vorsitzende. Neue Stellvertreterin ist die frühere Stadtratskandidatin und Innenarchitektin Sabine Wildner; sie löst Hiltrud Möller ab, die nicht mehr kandidiert hatte. Stadtrat Dr. Sven Scheuering arbeitet wie bisher als Beisitzer im Ortsvereinsvorstand mit.

Eine besondere Freude war allen Anwesenden, dass binnen einer Woche gleich drei neue Mitglieder in die SPD aufgenommen werden konnten und an der Sitzung teilnahmen. Die ZaboSPD wächst – und in unserer Mitte ist immer noch ein Platz frei, wenn Sie möchten!




    2008 geehrte Jubilare der ZaboSPD


Unsere Genossin Ruth Kamm und unser Genosse Hermann Brand wurden für ganze 60 Jahre Parteizugehöhrigkeit geehrt. Damit gehören sie zu den ersten, die die Nürnberger SPD nach dem Krieg und der Verfolgung wieder aufgebaut haben. Unsere Genossin Linde Fischer wurde für 25 Jahre SPD-Mitgliedschaft geehrt, auch ihr gilt unser Dank für ihre Mitarbeit in der ZaboSPD.

Ein weiterer Punkt scheint mir erwähnenswert. Seit dem 01. Januar hat bei der Stadt der "Servicebetrieb Öffentlicher Raum" die Arbeit aufgenommen. Damit wird ein Arbeitsbereich unter einem Dach gebündelt, der unserer Bevölkerung sehr wichtig ist: Die Pflege unserer Straßen, Plätze und Parkanlagen hat einen hohen Stellenwert und trägt zu einer höher empfundenen Lebensqualität ebenso wie zu einem verbessertem Sicherheitsgefühl bei. Solche Ansätze haben wir als ZaboSPD ja auch in das Kommunalwahlprogramm der NürnbergSPD hineingebracht.

Zuständig für den SÖR ist als 1. Werkleiter unser Bürgermeister Horst Förther. Wir wüschen Horst für die Herausforderung, mit SÖR konsequent aus der Sicht des Bürgers zu denken und durch Pflegebezirke für eine bessere Stadtatmosphähre zu sorgen, viel Erfolg!



    Franz Maget in Zabo: Besuch bei Flocke und der ZaboSPD


Spitzenauftakt für den Landtagswahlkampf mit dem Spitzenkandidaten der BayernSPD! Am 17. Juni war Franz Maget zu Besuch in Zabo. Auf Einladung unseres Ortsvereinsvorsitzenden Ulrich Blaschke besuchte Franz Maget zunächst gemeinsam mit Bürgermeister Horst Förther und der Landtagsabgeordneten Angelika Weikert Zabos prominenteste Mitbürgerin, Flocke.


Presserummel
Großer Presserummel: Maget, Weikert und Blaschke mit Tiergartendirektor Dr. Encke (2.v.r.) und Flocke

Klare Ansage von Franz Maget: Bayern muss beim Klimaschutz besser werden, mehr für Energieeffizienz und Energieeinsparung tun, statt der Atomlobby nach dem Munde zu reden. Flocke, die lebende Klimaschutzbotschafterin, hatte offenbar nichts dagegen – sie blieb in aller Ruhe liegen.

Anschließend stellte Franz Maget im Heidekrug sein Programm vor: Bayern soll Bayern bleiben, aber gerechter soll es zugehen! Besonders angetan hatte es ihm da der Song von Frankenbänd-Chef Charly Fischer: "Heier pack mer's, heier lang mer hie!"


Gute Laune im Heidekrug
Gute Laune im Heidekrug: Franz Maget wird mit einem Buch über Nürnberg von Hermann Glaser verabschiedet

Gutgelaunte "Unstimmigkeiten" zwischen dem Spitzenkandidaten und dem Ortsvereinsvorsitzendem gab es nur bei der Verabschiedung: Denn mit der Prophezeiung von Ulrich Blaschke, der Club werde nicht nur sein Heimspiel gewinnen, sondern auch in München drei Punkte holen, wollte sich der Vizepräsident der Münchner Löwen dann doch nicht abfinden.



Bilder: Roland Münzel

    Neujahrsempfang der ZaboSPD

19. Januar 2008 - "Das Soziale wird immer wichtiger"
Dr. Ulrich Maly zu Gast beim Neujahrsempfang der ZaboSPD

Maly, Förther und Scheuering
Stadtspitze mit Nachwuchshoffnung: Bürgermeister Förther,
Stadtratskandidat Dr. Sven Scheuering und Oberbürgermeister Dr. Maly


"Ich werde heute keine klassische Wahlkampfrede halten", versprach der Oberbürgermeister den 120 gespannten Gästen beim Neujahrsempfang der ZaboSPD in der Viatisschule. Und daran hielt er sich auch: Maly griff vielmehr die aktuelle Diskussion um das Nokia-Werk in Bochum auf. "Wir erleben hier eine ähnliche Situation wie bei der AEG: ein Werk, das schwarze Zahlen schreibt, und ein Konzern, der mehr Geld verdienen will, als er es mit dem Werk ohnehin tut. Viele fragen sich: Muss das denn sein?", griff Ulrich Maly das Unbehagen vieler Bürger auf, die sich um das Soziale in der Sozialen Marktwirtschaft sorgen.

Das Soziale werde immer wichtiger im Bewusstsein der Menschen, so Maly, dessen Begriff von der "Solidarischen Stadtgesellschaft" 2001 von Werbeleuten noch als viel zu sperrig und unmodern eingeschätzt worden sei. "Heute trifft das genau die Stimmung: Das Miteinander in der Gesellschaft muss bleiben", so Maly.

Für die Stadtpolitik heiße das, noch mehr für die Kinderbetreuung zu tun, v.a. im Kinderkrippen- und Hortbereich. Daneben müsse die Bildungsgerechtigkeit mit mehr Sprachförderung, Ganztagsangeboten in der Schule, mehr Schulsozialarbeit und neuen städtischen Lehrerstellen im Mittelpunkt stehen. "Mir kann keiner erzählen, dass die Kinder in Schulen mit 20% Übergangsquote aufs Gymnasium dümmer sind als die Kinder aus Schulen mit 80% Übergangsquote", so Maly. Auch Fragen der Stadtentwicklung (Entwicklung der früheren Bahnflächen, mehr Grün in der an Parks armen Stadt, Bebauung des Augustinerhofes u.a.) sowie die Verlängerung des Nahverkehrs ins Umland stehen für Maly in den kommenden Jahren an.


Blaschke und Maly
Zufriedene Gesichter bei Gast und Gastgeber: Ein gelungener Neujahrsempfang 2008!

Großen Beifall erhielt der Oberbürgermeister für seine Grundhaltung, gemeinsam mit Bürgermeister Horst Förther "den Laden Stadt zusammenzuhalten". Städtische Töchter wie WBG, N-Energie und vor allem das Klinikum sollen keineswegs verkauft werden.

Zuvor hatten Förther über die Namensgebung für "Flocke" und die Erneuerung der Nürnberger Bäder berichtet sowie der ZaboSPD-Vorsitzende Ulrich Blaschke und Stadtratskandidat Dr. Sven Scheuering die Ziele der ZaboSPD für den Stadtteil vorgestellt. Ihr Schwerpunkt: für die Jugendlichen in Zabo etwas tun, mit einem neuen Kinder- und Jugendhaus und einem eigenen Treffen der Jugendlichen mit dem Bürgermeister am 12.02.2008. Dafür erhielten sie genauso Beifall wie für die Zusage, sich für den Fortbestand der Elefantenhaltung im Nürnberger Tiergarten einzusetzen.




    Unsere Ziele für Zabo



"Mehr miteinander!" lautet unser Motto für Nürnberg. Das gilt auch in Zabo. Wir leben in einem schönen Stadtteil, der von großen Problemen weit entfernt scheint. Doch auch bei uns gibt es immer etwas zu tun. Wir packen es an!


Junges Zabo: Für ein cooles Kinder- und Jugendhaus

Viele junge Familien sind in den letzten Jahren nach Zabo gezogen. Auch für Kinder und Jugendliche soll Zabo ein attraktives Umfeld bieten. Deshalb setzen wir uns für eine schnelle Realisierung des geplanten Kinder- und Jugendhauses in der Pastoriussiedlung ein.
In Zabo gibt es gute Jugendarbeit von Kirchen und Vereinen. Ergänzend möchten wir das Kinder- und Jugendhaus als öffentliche Einrichtung für alle. Nicht einfach eine Disco für Jugendliche ist unser Ziel, sondern ein strukturiertes Angebot für Freizeitspaß und Persönlichkeitsentwicklung. Denn starke Persönlichkeiten finden ihren Weg in die Zukunft!


Ehrenamtliches Zabo: Für einen Veranstaltungsraum

Ehrenamtliches Engagement braucht Räume, um sich zu treffen. Nicht immer ist ein Gasthaus dafür der geeignete Ort. Deshalb wünschen wir uns zur Unterstützung der Vereine und Bürgergruppen einen öffentlichen Veranstaltungsraum.
Beim Bau des neuen Jugendhauses können wir Synergien nutzen und kostengünstig einen Treffpunkt schaffen: mit einem zusätzlichen Multimediaraum, der an einigen Abenden von Vereinen gebucht werden kann. So bietet das Haus auch den Jugendlichen noch mehr Möglichkeiten!


Sportliches Zabo: Zurück zur WM-Parkverkehrslösung am Stadion

Die WM 2006 hat gezeigt: So geht es! Die Parkverkehrslösung am Stadion hat das Viatisviertel gut vor Parkverkehr geschützt und den Rückstau auf der Regensburger Straße verringert. Diese Regelung wollen wir bei Club-Spielen erneut einführen.
Stadionbesucher können dann drei Stunden vor Spielbeginn von der Regensburger Straße aus nur noch bis zum Valznerweiher fahren und Parkplätze suchen. Dort müssen sie wenden. Der Verkehr auf der Valznerweiherstraße stadtauswärts bleibt frei. Faire Regeln für die Fans – mehr Schutz für die Wohnviertel und die dort spielenden Kinder!


Sicheres Zabo: Mehr Polizeipräsenz an Problemstellen

Zabo ist ein sicherer Stadtteil. Aber auch hier haben sich in den letzten Jahren Probleme gezeigt. Einzelne Fälle von Vandalismus und nächtliche Ruhestörungen haben die Bürgerinnen und Bürger verunsichert und verärgert. Hier wollen wir im Schulterschluss mit der Polizei für mehr Präsenz an relevanten Orten sorgen, gerade auch nachts.
Niemand soll vertrieben werden. Auch Jugendliche dürfen sich selbstverständlich auf der Straße treffen, obwohl wir mit dem Jugendhaus eine attraktive Alternative anbieten möchten. Doch egal, wer und wie alt man ist: Rücksichtnahme auf Anwohner ist eine Frage der Fairness!


Tierisch interessantes Zabo: Ja zur Elefantenhaltung im Tiergarten

Unser Tiergarten gehört zu Zabo wie der Club! Die Elefanten sind die besonderen Lieblinge vieler Kinder und Erwachsener. Deshalb möchten wir die Elefantenhaltung am Schmausenbuck auf Dauer erhalten.
Eine moderne Elefantenhaltung mit optimalen Bedingungen für die vom Aussterben bedrohten "sanften grauen Riesen" ist eine enorme Aufgabe. Sie kann nicht von heute auf morgen entstehen. Wer aber übermorgen noch Elefanten im Tiergarten sehen möchte, muss sich heute dafür einsetzen.



    Ja zu moderner Elefantenhaltung!


16. Januar 2008 - ZaboSPD: Auch in Zukunft sollen Elefanten den Tiergarten bereichern - Unterstützung für Pläne des Tiergartendirektors Dr. Encke

"Der Tiergarten gehört zu Zabo wie der Club. Gerade uns Zaboranern liegt der Tiergarten ganz besonders am Herzen", bekundet der Vorsitzende der ZaboSPD, Ulrich Blaschke. Er ist sich mit den Stadtratskandidaten Dr. Sven Scheuering und Sabine Wildner einig: "Die Stimmung in Zabo ist nach unserem Eindruck eindeutig: Die Mehrheit der Stadtteilbewohner möchte auch weiterhin Elefanten am Schmausenbuck sehen."
Deshalb unterstützt die ZaboSPD die heute vorgestellten Bemühungen von Tiergartendirektor Dr. Dag Encke, nicht nur eine gute Lösung für die Elefantendame Yvonne zu finden, sondern gleichzeitig einen Grundstock für eine Elefantenhaltung auch in den kommenden Jahren zu legen.
"Welchen Weg der Tiergarten hierbei einschlagen möchte, wollen wir den Fachleuten überlassen", so Blaschke weiter. "Entscheidend ist für uns das Ziel, in der Zukunft eine moderne Elefantenhaltung mit optimalen Bedingungen für die vom Aussterben bedrohten Tiere zu ermöglichen."
Klar sei, dass dieses Ziel nicht von heute auf morgen erreicht werden könne. "Wer aber morgen und übermorgen Elefanten in Nürnberg sehen möchte, muss heute den Weg dazu einschlagen", betont Dr. Sven Scheuering. Er und Sabine Wildner haben bereits zugesagt, diesen Weg im Falle ihrer Wahl in den Stadtrat zu unterstützen. Für Bürgermeister Horst Förther gilt dies sowieso.
Der SPD-Ortsverein hatte bereits im Dezember beschlossen, alle Maßnahmen zu unterstützen, die eine Elefantenhaltung im Tiergarten auch in Zukunft ermöglichen.



    Ergebnisse der Jahreshauptversammlung am 29. Januar 2007



Einstimmig wurde Bürgermeister Horst Förther von seinem SPD-Ortsverein Zabo für eine erneute Stadtratskandidatur nominiert.

Als weitere Kandidaten um einen Platz auf der Stadtratsliste der NürnbergSPD schickt die ZaboSPD die 47jährige Innenarchitektin Sabine Wildner und den 30jährigen Arzt Dr. Sven Scheuering ins Rennen.

Einstimmig wiedergewählt wurde auch der seit 2001 amtierende Vorsitzende der ZaboSPD, Ulrich Blaschke. Ihm stehen neben Horst Förther künftig Frank Meister und Hiltrud Möller als Stellvertreter zur Seite.



    Neujahrsempfang mit Prof. Dr. Peter Bofinger


19. Januar 2007 - Aus Problemen herauswachsen, nicht heraussparen! Wirtschaftsweiser Bofinger zu Gast beim Neujahrsempfang der ZaboSPD


Deutschland stehe nicht erst am Anfang eines langen Prozesses von Reformen, Deutschland habe schon wesentliche Reformschritte unternommen, die teils harte Maßnahmen für die Betroffenen beinhaltet hätten. Deshalb empfinde er durchaus Sympathie für die Mahnung des SPD-Vorsitzenden Beck, den weiteren Reformprozess etwas gelassener anzugehen, so der Wirtschaftsweise Peter Bofinger beim gestrigen Neujahrsempfang der ZaboSPD.

Vor über hundert Zuhörern in der Viatisschule ermahnte der Würzburger ökonom die Politik, die Bevölkerung nicht zu verunsichern. "Das ist, als ob ich dem Patienten nach einer großen Herzoperation, nach der er noch an lauter Schläuchen hängt, sage, das war aber erst der Anfang, die große OP kommt erst noch. Das muss ich doch anders gestalten, vielleicht mit einer Rehamaßnahme und einigen kleineren Nachoperationen", verdeutlichte Bofinger und verband damit seine Forderung nach einer klareren Benennung der wirtschaftspolitischen Zielsetzungen.

Die derzeitige Wirtschaftslage biete aufgrund der günstigen konjunkturellen Entwicklung tatsächlich Anlass zu Optimismus. Allerdings sei schwierig einzuschätzen, wieviel Dynamik des vergangenen Jahres besonderen Einmaleffekten wie der Ankündigung der Mehrwertsteuererhöhung geschuldet sei, die zu einem erhöhten Konsum am Ende des Jahres geführt haben könnte.

Bofinger forderte, sich nicht aus Haushaltskrisen heraussparen zu wollen, sondern aus ihnen herauszuwachsen. Während die Finanzpolitik unter Hans Eichel mit Sparmaßnahmen versucht habe, die Neuverschuldung unter die europäische Grenze von drei Prozent zu drücken, und doch meist über dieser Grenze gelandet sei, habe die Bundesregierung zuletzt im Sinne von mehr Investitionen mehr Neuverschuldung zugelassen als nach der Verfassung eigentlich zulässig, habe dadurch mehr Nachfrage generiert und dank gestiegener Steuereinnahmen sogar anders als geplant die 3-Prozent-Grenze eingehalten.

Entscheidend sei für die kommenden Jahre, dass man nach den eher angebotsorientierten Maßnahmen der Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre nun auch die Binnennachfrage wieder stärker in den Blick nehme. Dazu gehörten auch "normale" Lohnabschlüsse entsprechend der Produktivitätsentwicklung. Diese entfachen für den Sachverständigen Bofinger deutlich mehr Wirkung als etwa die Vereinbarung von Einmalzahlungen, die nicht zu dauerhaft mehr Nachfrage führen könnten.

Generell sei die in Deutschland vorherrschende Denkweise, dass freiwerdende Gelder entweder zur Haushaltskonsolidierung oder zur Senkung der Lohnnebenkosten genutzt werden müssten, zu hinterfragen. Deutschland müsste ein Vielfaches in die Bildung investieren, um den OECD-Durchschnitt zu erreichen oder gar in die Spitzengruppe der Länder vorzudringen. Mehr Bildung bedeute aber auch mehr Zukunftschancen. Ein ausgeglichener Haushalt sei dem gegenüber zwar nichts schlechtes. Aber an der Bildung zu sparen, um den Kindern durch weniger Schulden eine bessere Zukunft bieten zu wollen, sei ein fragwürdiger Denkansatz. Ein Einsatz freiwerdender Gelder für Bildung oder auch für Investitionen müsse wenigstens einmal als Alternative zur Konsolidierung oder Lohnnebenkostensenkung diskutiert werden.

Der Wirtschaftsweise erläuterte auch sein gemeinsam mit dem Nürnberger ökonomen Ulrich Walwei erarbeitetes Konzept einer negativen Einkommensteuer für Geringverdiener, das von SPD und Bundesarbeitsministerium derzeit geprüft wird. Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die mindestens dreißig Stunden wöchentlich arbeiteten, aber nur bis zu 750 Euro (Verheiratete: 1300 Euro) verdienten, solle ihr kompletter Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung aus Steuermitteln wieder ausgezahlt werden. Der Effekt: Die Beiträge würden in voller Höhe abgeführt, die Geringverdiener hätten aber trotzdem mehr Netto in der Tasche. Das sei besser, als Arbeitnehmern, die voll erwerbstätig sind, aber trotzdem kein ausreichendes Einkommen erzielen, ergänzend Arbeitslosengeld II auszuzahlen und sie den entsprechenden Regeln zur Vermögensanrechnung etc. zu unterziehen. Die Höhe des Zuschusses sinke mit steigendem eigenen Einkommen und entfalle schließlich komplett bei 1300 Euro (Verheiratete: 2050 Euro).

Auch Landtags-Fraktionsvize Dr. Thomas Beyer (SPD) forderte zu mehr finanziellem Engagement im Bildungsbereich und einer investitionsfreudigeren bayerischen Wirtschaftspolitik auf. Mit Blick auf die CSU-Führungskrise erneuerte der SPD-Abgeordnete die Forderung der Opposition nach Neuwahlen. Wenn eine Regierung trotz einer parlamentarischen Zweidrittelmehrheit so im Chaos versinke, wie es bei der Staatsregierung in den letzten Wochen der Fall gewesen sei, sei es Zeit, die Wähler an die Urnen zu rufen. Dies gelte um so mehr, als nur Stoiber gehe, aber nicht das System Stoiber an sich abgelöst werde.

Schon zuvor hatte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ulrich Blaschke in seiner Begrüßungsrede angemahnt, dem Wechsel an der Spitze der Staatsregierung müsse auch ein inhaltlicher Politikwechsel etwa bei der Schulpolitik, den Kürzungen im Sozialbereich oder auch der Polizeireform folgen. Klar sei jedenfalls geworden, dass die Bevölkerung eine auf Bespitzelung und persönliche Intrigen gestützte Politik ablehne. Edmund Stoiber wünschte der Vorsitzende, dass ihm auf dem Portrait, das es sicherlich für die Galerie der Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei geben werde, anders als bei Immendorfs goldenem Kanzlerbild von Gerhard Schröder wenigstens keine Paviane, sondern ein bayerischer Löwe im Hintergrund zur Seite gestellt würden, allenfalls ergänzt um eine Karrikatur von CSU-Generalsekretär Söder, falls dieser hoffentlich ebenfalls abgelöst werden sollte.



    Horst Förther: "Senioren wollen gern mal schaukeln"


28. November 2006 - Bürgermeister Horst Förther macht derzeit europaweit Schlagzeilen. Nicht nur das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, sondern auch die britische Times berichteten über seinen Vorschlag, Spielplätze auch für Senioren einzurichten.

Im ersten Moment stutzt man da natürlich: Sollen jetzt die Senioren unserer Stadt die Kinderspielplätze stürmen, die Kinder von den Schaukeln und Rutschen vertreiben und im Sandkasten Sandburgen bauen? Nein, ganz so ist es natürlich nicht gedacht. Es geht um etwas anderes: Unsere Senioren sind häufig fit bis ins hohe Alter. Wer hat noch keine Senioren mit Nordic Walking-Stöcken im Reichswald getroffen? Auch in den Fitnessstudios finden sich zahlreiche Ältere, die fit bleiben und etwas für ihre Gesundheit tun wollen.
So ein Studiobeitrag kostet allerdings auch eine ganze Menge Geld im Jahr. Warum also nicht auch ein kostenloses Trimm-Dich-Angebot für Senioren schaffen? Und zwar nicht gegen unsere Kinder, sondern neben ihnen. Dann haben beide Seiten etwas vom Spielplatzbesuch, die Kinder und ihre Großeltern.
Das könnte ein guter Beitrag für mehr Miteinander zwischen Alt und Jung sein. Gemeinsame Freizeit im öffentlichen Raum statt Beschwerden über den Lärm spielender Kinder - einen Versuch ist das allemal wert, vielleicht sogar besonders in unserem Zabo.

Mehr zum Thema in Spiegel-Online und Times:
Spiegel Online - Interview mit Horst Förther
Times Online - Artikel



    Herzlichen Glückwunsch, Renate Schmidt!


26. November 2006 - Die ZaboSPD gratuliert zum Waldemar-von-Knoeringen-Preis 2006

Der SPD-Ortsverein Zabo gratuliert Renate Schmidt zur Auszeichnung mit dem Waldemar-von-Knoeringen-Preis 2006. Die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin, Bundesministerin, Landes- und Fraktionsvorsitzende der BayernSPD, stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende und heutige Bundestagsabgeordnete wurde am 26.11.2006 für ihr gesamtes politisches Wirken und ihre Verdienste um die Demokratie in Deutschland geehrt.
Waldemar von Knoeringen (1906-1971) war nach dem Exil während der NS-Herrschaft als Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung, des Landtags und des Bundestags tätig. Er war Landesvorsitzender der BayernSPD (1947-1963), Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion (1950-1958) und (alleiniger) stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD von 1958 bis 1962; in dieser Funktion wirkte er maßgeblich an der Entwicklung des Godesberger Programms der SPD mit, mit dem sich die SPD zur Volkspartei weiterentwickelte.
Die von Knoeringen gegründete Georg-von-Vollmar-Akademie vergibt seit 1981 alle zwei Jahre den Waldemar-von-Knoeringen-Preis für Leistungen, die der Tradition der Arbeiterbewegung und den Zielen des demokratischen Sozialismus entsprechen. Renate Schmidt ist im hundertsten Geburtsjahr des Namensgebers die 25. Preisträgerin nach Geehrten wie Hans-Jochen Vogel, Dieter Hildebrandt und Peter Glotz.



  Siedlerschule: Spendenaktion sichert Schulhofumgestaltung   

10. November 2006 - Die ZaboSPD spendet 150.- Euro zur Umgestaltung des Schulhofes

Der letzte fehlende Teilbetrag für die Umgestaltung des Schulhofes der Siedlerschule ist da: 150 Euro konnte der Vorsitzende der ZaboSPD, Ulrich Blaschke, an den Elternbeirat der Siedlerschule überweisen. 120 Euro hatten Zaboraner Bürger anlässlich des Stadtteilfestes im September gespendet, den Rest steuerte die ZaboSPD bei.
Damit ist der Eigenanteil des Elternbeirates für die Finanzierung der Umgestaltung im Rahmen des "Aus-eins-mach-drei"-Zuschussprogramms der Stadt Nürnberg gesichert.
Elternbeiratsvorsitzende Franziska Heil freut sich nach eigenen Worten "riesig" über die Spende: "Mit dieser Spende und der festen Zusage der Stadt, die Umgestaltung in den Osterferien vorzunehmen, rückt die Verschönerung des Schulhofs für unsere Kinder endlich in greifbare Nähe."
Diesen Dank gibt der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Blaschke gerne an die Spender weiter: Diese hätten "ein schönes Zeichen für die Solidarität mit den Kindern in unserem Stadtteil" gesetzt, für das man sich herzlich bedanken müsse.



   Horst Förther: "Du bist das Herz des Ortsvereins"


03. Mai 2006 - Früherer Landtagsvizepräsident Bertold Kamm zum Ehrenvorsitzenden des SPD-Ortsvereins Zabo gewählt - Forderung nach adäquater staatlicher Finanzierung der Bezirke


In Anbetracht langjähriger Verdienste wurde der frühere I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Bertold Kamm, der die ZaboSPD 17 Jahre als Vorsitzender leitete, zum Ehrenvorsitzenden des Ortsvereins gewählt. Anlass für den Vorschlag des heutigen Vorsitzenden Ulrich Blaschke, Bertold Kamm die höchste Ehrung des Ortsvereins zukommen zu lassen, ist dessen 80. Geburtstag am 10. Mai 2006.

Bürgermeister Horst Förther würdigte Kamm, der auch Ehrenvorsitzender der bayerischen Arbeiterwohlfahrt ist, mit den Worten: "Du bist das Herz des Ortsvereins". Die Redebeiträge des erfahrenen Parlamentariers, der bei nahezu keiner Versammlung fehlt und sich trotz seines ehrenwerten Alters selbst für Wahlkampfeinsätze nicht zu schade ist, bereicherten die politischen Diskussionen des Ortsvereins stets aufs Neue.

Der silberhaarige Grandseigneur des Ortsvereins nahm die Wahl mit der ihm eigenen Umsicht an: Er nehme die Wahl auch stellvertretend für jene an, die ihm als langjährigem Vorsitzendem des Ortsvereins zur Seite standen. Namentlich nannte Kamm unter anderem Koni Rühl, seinen Stellvertreter über 17 Jahre.

Dass Kamm auch 20 Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag Politiker mit Herz und Seele ist, zeigte sein Kommentar nach einem Vortrag von Bezirksrat Wolf Dieter Schottdorf zu den Aufgaben der Bezirke: Der CSU-Staatsregierung müsse die Bezirke endlich mit angemessenen Finanzmitteln ausstatten, damit diese "das wahre Ziel verwirklichen können: die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse in ganz Bayern".



   Stadion: Verbesserungen beim Anwohnerschutz möglich?


14. März 2006 - Der Ortsverein Zabo befürwortet eine probeweise U-Turn-Regelung in Valznerweiherstraße


Der Rückstau der Rechtsabbieger Richtung Valznerweiherstraße behindert bei Veranstaltungen im Stadion regelmäßig den Verkehrsfluss stadteinwärts auf der Regensburger Straße. Eine "U-Turn"-Regelung in der Valznerweiherstraße soll nach Vorstellungen von städtischen Verkehrsplanern die Zahl der sich zurück stauenden Rechtsabbieger verringern und so für mehr Verkehrsfluss auf der Regensburger Straße sorgen: Die Zufahrt zu Parkplätzen, Club-Gelände und Inselrestaurant bleibt frei; danach wird die Weiterfahrt nach Zabo-Mitte ca. drei Stunden vor einem Fußballspiel gestoppt, Autofahrer müssen wenden. Der Verkehr aus Zabo Richtung Stadion bleibt unbehindert.

Die ZaboSPD befürwortet den Vorschlag auch aus Gründen des Anwohnerschutzes.

SPD-Vorsitzender Ulrich Blaschke: "Die U-Turn-Regelung ist eine gute Idee. Sie ermöglicht den Fans weiterhin die freie Zufahrt zu ihren bisherigen Parkplätzen am Clubgelände und verhindert zugleich, dass die Parkplatzsuche bis in die Wohnviertel ausufert. Dort hat sie aus meiner Sicht aber auch nichts zu suchen. Alles in allem also eine passgerechte Lösung für Fans und Anwohner!"

Zumindest erprobt werden sollte die "U-Turn"-Regelung an der Valznerweiherstraße, die wegen des Taxistandortes bei der WM ohnehin erforderlich ist, daher auf jeden Fall.




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